Glossar

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Awareness
Awareness bezeichnet die Bekanntheit einer Marke, eines Produkts oder Unternehmens bei potentiellen Kunden im Internet. Die Steigerung der Awareness ist häufig ein anfängliches Ziel im Social Media Marketing, das schließlich zur Umsatzsteigerung führen soll.

Applikation
Applikationen sind unabhängige Anwendungen, die im Web eingebunden werden können. Individuelle Anwendungen können für den Nutzer einen Mehrwert darstellen, ihn unterhalten und zur Interaktion anregen oder andere Funktionalitäten bieten.

API
Application programming interface sind Programmierschnittstellen. Sofware-Programme können darüber miteinander verknüpft werden und Daten austauschen.

Account
Als accounts werden die Benutzerkonten in den sozialen Netzwerken bezeichnet. Um vollen Zugang zu einem Netzwerk zu bekommen, muss man sich meist registrieren und erhält somit einen privaten Bereich, in welchem man seine individuellen Einstellungen vornehmen und Texte, Bilder, Videos usw. veröffentlichen kann.

Bewertungsportal
Bewertungsportale sind Online-Plattformen, auf welchen Bewertungen zu Marken, Produkten, Dienstleistungen oder auch Unternehmen abegegeben werden können. Diese Bewertungen sind für jeden sichtbar und dienen immer mehr als Informationsgrundlage für Online-Nutzer, da ihnen eine hohe Glaubwürdigkeit unterstellt wird.

Blog
Ein Blog ist ein digitales Tagebuch, welches online geführt wird. In Blogs werden die subjektiven Meinung des Autors oder der Autoren zu bestimmten Themen öffentlich kundgetan. Die Kommentarfunktion ermöglicht anderen Nutzern darauf zu reagieren und zu diskutieren. So wurden teilweise einige Blogger auch außerhalb der Online-Welt zu Meinungsführern. Inzwischen werden Blogs aber auch als professionelle  Nachrichten-Plattformen betrieben oder von Unternehmen als PR- und Marketinginstrument genutzt.

Blogger
Als Blogger wird die Person bezeichnet, die einen Blog führt bzw. “blogging” betreibt.

Blogosphäre
Die Blogosphäre bezeichnet das Ökosystem aller Blogs und Blogger und deren Verbindungen untereinander.

Branding
Marken müssen gebrandet werden, um sich in der Markenwelt einen Platz zu verschaffen und in der Öffentlichkeit einen Wiedererkennungseffekt zu erlangen. Dazu gehört der Aufbau, die Bekanntmachung, die Entwicklung sowie die Betreuung der Marke

Business-to-Business
B2B-Beziehungen bezeichnen Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen.

Business-to-Costumer
B2C-Beziehungen bezeichnen die Verbindung von Unternehmen zu Endverbrauchern/Kunden.

Buzz
Unter Buzz versteht man die gesamten Gespräche, die es über eine Marke, einem Produkt oder Unternehmen im Internet gibt.

Chat
Plaudern oder schwätzen in Echtzeit nennt man chatten und wird online betrieben.

Circle
Bei Google + können die Kontakte verschiedenen Kreisen zugeordnet werden. Der Nutzer kann somit entscheiden, mit welchen Kontakten er seine Inhalte teilen möchte. Der essentielle Unterschied zu Facebook ist, dass die Beziehungen der Nutzer einseitig sein können. 

Community Management
Als Community wird eine Gemeinschaft Gleichgesinnter bezeichnet. In den sozialen Netzwerken ist damit auch die Fan- bzw. Followergemeinde gemeint, die es zu pflegen gilt. Community Manager sind die Schnittstelle zwischen Seitenbetreiber und Nutzer und als Moderatoren tätig. Darüberhinaus ergreifen sie Maßnahmen, um die Community zu stärken und zu vergrößern.

Content
Mit Content sind Medieninhalte wie Text, Bild, Video, Link usw. gemeint. Inhalte werden in den sozialen Medien verbreitet und geteilt.

Crowdsourcing
Crowdsourcing geht über das Brandstorming innerhalb eines Unternehmens hinaus. Ziel ist es, möglichst viele Menschen mit spezifischem Wissen zusammen zu kriegen und somit innovative Prozesse zu bereichern oder Lösungen für Probleme zu erarbeiten. Crowdsourcing wird gerade in den sozialen Medien immer mehr für Marktforschungszwecke oder zur Produktentwicklung genutzt.

Enterprise 2.0
Innerhalb von Unternehmen können soziale Netzwerke den Arbeitsalltag effizienter gestalten. Soziale Medien werden beispielsweise für Projektmanagement, Wissensmanagement (Wiki), interne und externe Unternehmenskommunikation (Blog) eingesetzt.

Fan
Ein Nutzer wird Fan, sobald er auf einer Facebook-Fanseite “Gefällt mir” geklickt hat.

Fanseite
Auf Facebook existieren neben Profilen und Orten auch so genannte Fanseiten von Marken, Produkten, Gemeinschaften, Prominenten oder Unternehmen. Facebook-Nutzer können Fan dieser Seiten werden. Seitenbetreiber und Nutzer können miteinander interagieren. Fanseiten werden inzwischen für Marketingzwecke genutzt.

Follower
Ein Nutzer, der auf Twitter einem anderen account “folgt” und dessen Status-Updates ab dann auf der Startseite erscheinen.

Hashtag
Wichtige Begriffe oder Themen, über die diskutiert wird, werden mit einem Raute-Zeichen versehen, um somit den Nutzern die Auffindbarkeit zu erleichtern. Twitter hat diese Funktion von Anfang an verwendet, Facebook hat das Hashtag 2013 eingeführt.

Kanal
Mit dem Begriff Kanal ist allgemein der Kommunikationskanal vom Unternehmen nach außen gemeint.
Auf YouTube bezeichnet der Begriff Kanal die individuelle Website eines Unternehmens, auf welchem sich öffentliche Videos und Playlists befinden.

Liken, Kommentieren, Teilen
Mit diesen drei Begriffen sind die wichtigsten Handlungen auf Facebook zu verstehen. Wenn einem Nutzer ein Beitrag, Foto oder Video gefällt, kann dies anhand des berühmten Like-Buttons ausgedrückt werden (zu Deutsch: Gefällt mir). Mit der Kommentar-Funktion können Fragen direkt beantwortet werden oder Meinungen direkt zu den beiträgen abgegeben werden. Möchte man einen Beitrag eines Dritten auf seiner eigenen Pinnwand oder der eines Freundes hinterlassen, kann dieser via Share-Funktion geteilt werden.

Microblogging
Den Microblogging-Dienst Twitter können User oder Firmen als Kommunikationsplattform nutzen, um in Echtzeit Kurznachrichten (bis 140 Zeichen) zu verbreiten. Konversationen zwischen Nutzern werden als Threads bezeichnet. Mit der Raute (hashtag) werden besonders häufig verwendete Stichwörter gekennzeichnet, die sich auch Suchen lassen.

Monitoring
Mit Monitoring ist das systematische Beobachten und Überwachen des Buzz in den sozialen Medien sowie im Web gemeint.

Nutzer (=User)
Als Nutzer werden die Teilnehmer, Mitglieder, Verwender oder Anwender von digitalen Dienstleistungen bezeichnet.

Ort
Die sozialen Netzwerke haben die sogenannten “places” eingeführt, damit die Nutzer ihren Freunden mitteilen können, wo sie gerade sind, was sie dort machen und mit wem. Orte können zudem von den Nutzern bewertet und empfohlen werden. Google Places ist ähnlich und erscheint vor allem in den Suchergebnissen des Suchmaschinengiganten.

Post
“Post” ist der englische Begriff für Beitrag. Damit ist der Inhalt gemeint, den Facebook-Nutzer oder Seitenbetreiber entweder auf der eigenen oder einer fremden Pinnwand hinterlassen. Ein Post kann aus Text, Bild, Video, Link usw. bestehen.

Pin
Ein Pin kann Bild, Video oder Grafik sein und wird an die virtuelle Pinnwand auf Pinterest gepinnt.

Pinnwand
Die virtuelle Pinnwand bezeichnet bei Pinterest den Ort, an den Pins gepinnt werden können. Pinnwände lassen sich thematisch ordnen. Auf Facebook hat sich seit 2012 der Begriff Chronik bzw. Timeline durchgesetzt. Dort werden Beiträge aller Arten hinterlassen und chronologisch aufgelistet.

Power Editor
Mit dem Power Editor können Facebook-Werbetreibende eine Vielzahl an Kampagnen und Anzeigen einfacher handhaben. Kampagnen und Werbeanzeigen können dupliziert werden und erleichtern damit die schnellere Erstellung.

Profil
Nutzer sozialer Netzwerke müssen sich auf den jeweiligen Plattformen registrieren und legen damit in der Regel ein Profil an. Das Profil enthält meistens die Standardinfos wie Vorname, Name und Foto. Alle weiteren Informationen sind von Netzwerk zu Netzwerk unterschiedlich.

Tweet, Retweet
Auf Twitter wird gezwitschert und zwar in maximal 140 Zeichen. Diese Beitragsart wird als Tweet bezeichnet und besteht nur aus Text sowie Links. Tweets, die von anderen Microbloggern aufgegriffen und weitergetragen werden, nennt man Retweets.

Werbeanzeigenmanager
Im Werbeanzeigenmanager werden die Kampagnen und die zugehörigen Anzeigen übersichtlich dargestellt, um den Werbetreibenden einen Überblick zu verschaffen. Darüberhinaus können Statistiken zu den einzelnen Werbeanzeigen abgerufen und diese somit entsprechend optimiert werden. Mit dem Werbeanzeigenmanger kann eine Auswahl an Werbeformaten erstellt werden. Rechnungen werden den Werbetreibenden nur im Werbeanzeigenmanager zur Verfügung gestellt.