Google: Mobile Optimierung als neuer Ranking-Faktor ab 21. April 2015

Geschrieben von am Mrz 30, 2015 in News | Keine Kommentare

Google hat im März neue Ranking-Faktoren für die Suchergebnisse angekündigt. Demnach sollen Websites nun auch unter dem Aspekt “mobilfreundlich” bewertet werden. Websitebetreiber, deren Website hinsichtlich der mobilen Internetnutzung noch verbesserungsbedürftig ist, sollten in den kommenden Wochen nachrüsten – ab 21. April 2015 kommt der neue Algorithmus zum Einsatz.

Der Trend geht verstärkt zur mobilen Internetnutzung. In Deutschland surfen bereits mehr als zwei Drittel regelmäßig mit ihrem Smartphone oder Tablet im World Wide Web. Diesem Trend folgend zieht Google nun seine Konsequenzen und geht den nächsten Schritt. Von dem simplen Hinweis in den mobilen Suchergebnissen “Für Mobilgeräte”, geht es nun soweit, dass diese Websites bevorzugt in den Suchergebnissen angezeigt werden.

Was bedeutet mobilfreundlich?

Laut Google müssen mobil-optimierte Websites folgende Punkte erfüllen:

– Die Website sollte keine Software verwenden, die auf Mobilgeräten ungebräuchlich ist wie z.B. Flash bei iPhone und iPad.

– Der Text sollte lesbar sein, ohne ihn vergrößern zu müssen. Die Schriftgröße sollte auf keinen Fall zu klein eingestellt sein.

– Der gesamte Inhalt sollte auf die Bildschirmgröße angepasst sein, so dass der Nutzer nicht horizontal scrollen muss.

– Interaktive Elemente wie Links oder Buttons sollten leicht antippbar sein, d.h. sie sollten genügend Platz zur Verfügung haben.

Mit diesem Tool können Sie testen, ob Ihre Website den Anforderungen von Google entspricht: Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Wie kann eine Website mobil optimiert werden?

Für die mobile Optimierung der Website stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Eine eigenständige mobile Version, die als Subdomain oder Unterverzeichnis angelegt ist oder ein responsives Design für die Website.
Der Vorteil der ersten Option liegt darin, dass eine unabhängige Mobilversion erstellt werden kann. Design und Inhalte können dadurch optimal für die mobile Nutzung angepasst werden. Der Nachteil ist, dass es durch die mobile Version zu “duplicate Content” kommen kann, da es zwei Ausführungen der Website gibt.
Beim responsiven Webdesign gibt es nur eine Version der Website und die Inhalte passen sich der Bildschirmgröße des Nutzers an. Dies setzt eine hohe Flexibilität des Designs und der Inhalte voraus. Ein Nachteil kann sein, dass man beim Einsatz von Multimedia eingeschränkt ist, da diese auf dem kleinsten Gerät nicht geladen werden können.

Fazit

Google zwingt Websitebetreiber nun zur mobilen Optimierung Ihrer Website. Wer diesem Trend nicht schon längst Folge geleistet hat, sollte nun zeitnah reagieren, um im Suchergebnis-Ranking nicht nach hinten zu fallen.

 

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/197383/umfrage/mobile-internetnutzung-ueber-handy-in-deutschland/

 

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