Bewertungsportale nehmen Einfluß auf den Abverkauf

Geschrieben von am Apr 23, 2014 in News | Keine Kommentare

Kundenbewertungen im Internet gewinnen nicht nur für die Endkunden an Bedeutung, sondern vor allem auch für Unternehmen. Positive Kundenrezensionen auf Bewertungsportalen führen zu einem höheren Abverkauf, sowohl für Produkte als auch für Dienstleistungen.

69 Prozent der Konsumenten informieren sich vor dem Produktkauf, der Hotelbuchung oder Restaurantreservierung, was andere Kunden darüber sagen oder welche Erfahrung sie damit gemacht haben. Die Meinungen der anderen Kunden zählen dabei fast soviel wie die Meinung der Freunde. Vergleichsportale oder Warentestseiten überzeugen dagegen nicht mehr. Für Unternehmen bedeutet das, gutes Online Reputation Management zu betreiben, um so einen Überblick zu behalten und gegebenenfalls auf Kommentare und Bewertungen reagieren zu können.

Laut der Studie von BIG Social Media verkaufen sich Produkte mit guten Bewertungen um satte 200 Prozent besser als ohne Rating. Bei schlechten oder gar keinen Bewertungen dagegen ist kein Unterschied im Abverkauf zu erkennen. Produkte, die über 50 User-Bewertungen aufweisen können, erscheinen sogar noch vertrauenswürdiger.

Trotz der positiven Studie, haben viele Unternehmen immer noch Angst vor einem Shitstorm, den soziale Portale im Stande zu Entfachen sind. Wichtig ist daher ein selbstbewusster Umgang mit den eigenen Produkten oder Dienstleistungen und die Bewertungen – egal ob positiv oder negativ – quasi als Marktforschungsergebnisse nutzen zu lernen. Konstruktive Kritik seitens der Kunden kann für die Weiterentwicklung des Produkts hilfreich sein. Kundenbewertungen können somit nicht erkannte Mängel aufdecken oder Kundenwünsche vermitteln. Hotels oder Restaurants können herausfinden, was ihren Kunden gefehlt hat und nachbessern. Gutes Krisenmanagement kann außerdem aus so manchem verärgerten Kunden einen Fürsprecher machen, wenn sich seinem Problem angenommen und geholfen wird.

customer careUnternehmen sollten daher regelmäßiges Monitoring betreiben, um zu wissen, was über sie gesagt wird und proaktiv auf ihre Kunden zugehen. Maßnahmen können beispielsweise sein, dass der Kundenservice vor allem den negativen Bewertungen öffentlich antwortet und versucht die Angelegenheit zu klären. Dies kann dann auch in einen direkten E-Mail-Austausch oder gar einem Telefongespräch enden, wenn private Daten benötigt werden. Auch positives Feedback sollte mit einem Dankeschön anerkannt werden. Unternehmen können Influencer für sich gewinnen, indem man sie mit einen Gutschein oder anderen Vorzügen belohnt. Somit zeigt das Unternehmen, dass ihnen die Kunden wichtig sind und sie deren Meinung auch würdigen.

Weitere Tipps, wie man mit negativen Kundenrezensionen umgeht, können bei Onlinemarketing.de nachgelesen werden.

 

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