Bessere Rankings durch Onpage-Suchmaschinenoptimierung

Geschrieben von am Mrz 24, 2014 in News | Keine Kommentare

Ein gutes Ranking für die eigene Website ist eine häufige Zielsetzung von Unternehmen. Google legt immer mehr Wert auf guten Content. Inzwischen ist der Algorithmus soweit, dass er Websites fast schon “lesen” kann. Daher sollten SEO-Aspekte bereits während der Content-Erstellung für eine Website beachtet werden.

Zu allererst sollte man sich überlegen, welche Keywords im Fokus stehen und diese sorgfältig auswählen. Hilfreich ist, sich zu überlegen, mit welchen Begriffen die Kunden nach dem Unternehmen oder Produkt suchen werden. Meist sind Fachbegriffe eher schwächere Keywords. Häufig ist es besser, umgangssprachlich gebräuchliche Begriffe zu verwenden.

Sobald die Keywords gewählt sind, geht es an die Metatags. Hier spielen vor allem der Meta-Title, der dem Seitentitel entspricht und im Browserfenster angezeigt wird, und die Meta-Description, die in den Suchergebnis-Snippets erscheint, eine wichtige Rolle. Der Meta-Title sollte am besten ein aussagekräftiges Keyword, das das Thema der Seite beschreibt und auch im Inhalt der Seite vorkommt, beinhalten. Die Meta-Description hat zwar keinen Einfluss auf das Ranking, ist jedoch entscheidend für die Click-Through-Rate (CTR). Je besser hier der Inhalt der Seite auf den Punkt gebracht wird und dem Suchenden eine hilfreiche Antwort verspricht, desto eher wird die Website aufgerufen.

Auch technische Aspekte sind bei der Suchmaschinenoptimierung entscheidend:

Die Performance der Website hat einen enormen Einfluss auf die Besucherzahlen und Verweildauer. Braucht eine Seite sehr lange um sich überhaupt zu Laden, verliert man bereits potentielle User. Dauert das Laden der Unterseiten dem User zu lange, so verlässt dieser unter Umständen die Website und surft bei der Konkurrenz. Welchen Einfluss die Performance konkret auf den Umsatz haben kann, wurde bei einem Experiment getestet: Produktseiten wurden absichtlich um 100 Millisenkunden verlangsamt. Dies führte zu einem Rückgang der Einkäufe um ein Prozent.

Die Seitennavigation sollte übersichtlich und nicht zu tief gestaltet werden, so dass keine ewig langen Klickpfade entstehen. Erstens macht es dem User mehr Spaß, sich durch eine übersichtliche Seite zu navigieren. Zweitens gehen die Crawler der Suchmaschinen nicht beliebig weit in die Tiefe und indexieren somit nicht alle Unterseiten. Damit können die Unterseiten nicht gerankt werden und bleiben in den Suchergebnissen unbeachtet.

Duplicate Content, also Inhalt, der auf mehreren Seiten identisch ist, sollte mit Canonical Tags versehen werden. Das Canonical Tag wird auf der weniger wichtigen Seite im HTML-Code eingefügt und verweist dort auf die ursprüngliche Quelle. So erleichtert man den Suchmaschinen das Ranking der Seite, da diese die URLs der “identischen” Seiten einzeln betrachten.

Demnach erfordert Onpage-Suchmaschinenoptimierung zum einen guten Content, der die entscheidenden Suchbegriffe enthält und zum anderen müssen technische Anforderungen beachtet werden. Ein Zusammenspiel von Content Marketing und SEO, bringt den digitalen Markenauftritt in den Rankings nach oben.

 

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